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Alkohol und Cybermobbing

Bruchsal, 17.01.2019  
Kiwi on the rocks

BLB zeigt Premiere von „Kiwi on the Rocks“

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Bruchsal (KB). Cool sein, krass sein, tough sein – welcher Jugendliche möchte das nicht? Jeder will dazugehören, beliebt sein und Grenzen austesten. Die Badische Landesbühne (BLB) bringt mit Daniel Rattheis „Kiwi on the Rocks“ einen schonungslosen Monolog über Alkohol, Cybermobbing und die Lebensphase, in der Eltern schwierig werden auf die Bühne. Premiere des Klassenzimmerstücks ist an diesem Freitag, 18. Januar, um 19.30 Uhr, im „theater treppab“. Regie führt die 27-jährige Ruth Langenberg, die seit drei Jahren als Regieassistentin an der jungen BLB arbeitet.

Kiwi heißt eigentlich Kirsten Wittenbrink und ist 14 Jahre alt. Sie weiß, wie man sich schminken muss, um sexy auszusehen, sie weiß, was Jungs mögen, sie weiß, wie man sich verhalten muss, um nicht gedisst zu werden und sie will ihr Leben genießen. Dazu gehört auf jeden Fall Alkohol, denn er macht schön locker und mutig. Viel mutiger als Kiwi eigentlich ist. Nach einer durchfeierten Nacht steht die Welt Kopf, alles dreht sich. Kiwi knutscht mit einem Typen, der viel älter ist als sie. Während er immer zudringlicher wird, wird ihr immer übler. Und dann passiert es: Sie übergibt sich, direkt über ihn. Die Geschichte von „Kotz-Kiwi“ macht via Facebook gleich die Runde, die Party am darauffolgenden Abend wir zum Spießrutenlaufen. Die Scham spült Kiwi mit Tequila runter. Filmriss. Sie wacht auf und hat Schmerzen. Was ist passiert?

„In Kiwi on the Rocks werden viele Themen behandelt, die alle Jugendlichen umtreiben: Soziale-Medien, Alkoholkonsum, erste sexuelle Erfahrungen, das eigene Aussehen, Gruppenzugehörigkeit, aber auch Ängste, Scham und Kontrollverlust und das, ohne einen moralischen Zeigefinger zu erheben“, erklärt Langenberg.

Besonders spannend fand sie es in der Probenarbeit zusammen mit Schauspielerin Yasmin Vanessa Münter die unterschiedlichsten Facetten der Protagonistin auszuloten: ihren Mut, ihre draufgängerische Art, aber auch ihre Nachdenklichkeit und Verletzlichkeit.

Karten gibt es unter Telefon (0 72 51) 7 27 23, per E-Mail an ticket@dieblb.de oder auf der Seite http://www.dieblb.de im Netz.
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