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Angebote und nützliche Tipps

Karlsruhe, 27.09.2019  
Auch dieses Jahr tourte das „Dach Gesucht!“-Mobil durch die Fächerstadt und machte dabei unter anderem auch Halt in Durlach. Foto: Wissenschaftsbüro Stadt Karlsruhe

„Dach Gesucht!“-Kampagne zieht Bilanz: Wohnungssituation trotz Zimmervermittlungen angespannt

Karlsruhe (pm/red). Die Kampagne „Dach Gesucht!“ konnte auch in diesem Jahr die angespannte Wohnungssituation für Studierende in der Fächerstadt etwas entspannen. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Kampagnenstart gingen rund 500 Zimmer- und Wohnungsangebote beim Studierendenwerk Karlsruhe ein, die kostenlos an Studierende vermittelt werden. Die Initiatoren der Kampagne, das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe und das Studierendenwerk Karlsruhe, zeigten sich mit dem Ergebnis der Kampagne zufrieden, appellierten aber auch weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, freien Wohnraum bereitzustellen.

In diesem Jahr tourte die Wohnraumkampagne in der Zeit vom 2. bis 13. September mit dem „Dach Gesucht!“-Mobil durch die Fächerstadt. Auf Karlsruher Wochenmärkten und auf dem Karlsruher Friedrichsplatz konnten dabei Vermieterinnen und Vermieter mit Studierenden in Kontakt kommen. Darüber hinaus gab es im Info-Bus tagesaktuelle Wohnungsangebote und nützliche Tipps rund um die Wohnungssuche. Mit dem „Dach Gesucht!“-Mobil sollten verstärkt potenzielle Vermieterinnen und Vermieter in den verschiedenen Karlsruher Stadtteilen erreicht werden.

„Wir sind sehr dankbar für die zahlreichen Mietangebote, die wir über das Internet und telefonisch bekommen haben“, kommentierte Michael Postert, der Geschäftsführer des Studierendenwerks Karlsruhe, die Aktion. „Durch die Präsenz auf den Karlsruher Wochenmärkten und dem Friedrichsplatz haben wir wieder viele Bürgerinnen und Bürger erreicht und konnten den wohnungssuchenden Studierenden eine ähnliche Zahl an Zimmern und Wohnungen vermitteln wie im letzten Jahr“, erläuterte Postert den Erfolg der Kampagne.

Zusammen mit den rund 4 400 Wohnheimzimmern in Karlsruhe konnte man die große Nachfrage zwar nicht komplett auffangen, aber zumindest etwas lindern, führte der Geschäftsführer des Studierendenwerks weiter aus. Ein Wohnheimneubau auf dem Campus Ost des KIT werde mit 256 Plätzen die Situation weiter entlasten, so Postert. „Hierzu fand bereits im Frühjahr 2019 ein Architektenwettbewerb statt, die entsprechende Beauftragung wird voraussichtlich noch bis Jahresende erfolgen, danach beginnt die Ausführungsplanung“, erklärte Postert weiter.

„Es freut uns, dass mit der Kampagne zusätzlicher Wohnraum auf dem rar gesäten Markt erschlossen wurde. Viele Angebote kommen von Privatvermietenden, die erstmalig ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten wollen, oder auch für den Übergang ihr Gästezimmer für die Erstsemester zur Verfügung stellen. Das ist ein positives Signal für die Hilfsbereitschaft und offene Kultur in Karlsruhe und für die Arbeit der Wohnraumkampagne“, bilanzierte daneben Clas Meyer, der Leiter des Wissenschaftsbüros der Stadt Karlsruhe.

„Die großen Zahlen der kostenlosen Zimmervermittlungs-Hotline sind weiterhin ein Appell an alle Karlsruherinnen und Karlsruher, diesem Problem gemeinsam zu begegnen und freien Wohnraum – seien es leer stehende Kinderzimmer, ungenutzte Arbeitszimmer oder Privatimmobilien – an Studierende und Auszubildende zur Vermietung anzubieten“, erklärte Meyer abschließend. Die Zimmervermittlungs-Hotline erreicht man über (07 21) 6 90 91 92; weitere Informationen findet man außerdem auf der Seite http://www.dachgesucht.de im Internet.
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