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Eine deutsch-französische Liaison

Bruchsal, 12.09.2019  
Piano-Accordeon-Jazz Orchestrion „Gabriella“, Fa. Seybold Straßburg, Akkordeon von Hohner Trossingen, um 1930. Foto: Klaus Biber

Viel los am Wochenende in Bruchsal sowie „Vive la musique mécanique“

Bruchsal (KB). Am kommenden Wochenende ist viel los in Bruchsal: Am Samstag startet um 13.13 Uhr das Entenrennen mit Zieleinlauf an der Großen Brücke. Am Sonntag laden die Einzelhändler zum Einkaufsbummel mit allerlei Aktionen ein, und am Kübelmarkt locken Spaß und Genuss unter dem Motto „Kraut und Rüben“ (Dazu mehr in unserer heutigen Beilage).

Am Sonntag lohnt sich auch ein Besuch im Schloss. Angelehnt an den Themenschwerpunkt Frankreich hebt dann das Deutsche Musikautomaten Museum im Schloss Bruchsal am Sonntag, 15. September mit seiner Sonderpräsentation „Vive la musique mécanique – eine deutsch-französische Liaison“ die musikalische Verbindung von Frankreich und Deutschland besonders hervor. Das Museum präsentiert eine Auswahl an französischen Musikautomaten innerhalb der Dauerausstellung. Denn die kulturellen Fäden zwischen Frankreich und Deutschland waren auch zu früheren Zeiten vielfältig. So bestanden bereits ab dem 18. Jhd kulturelle Verbindungen im Bereich mechanischer Musik. In beiden Ländern hat diese Art der Musik zur Popularisierung von Melodien beigetragen. Ihre Produkte wurden nicht nur über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus vertrieben, sondern entstanden oft auch in der Zusammenarbeit der Firmen auf internationaler Basis. Auf diese spezielle Beziehung wirft Silvia Hofheinz in der deutschsprachigen Sonderführung einen Blick. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Der Eintritt entspricht dem Museumseintritt von acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich zwei Euro Führungsgebühr..

Das Deutsche Musikautomaten Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen der Musikautomaten weltweit. Die mittlerweile bald 500 Exponate des Museums zeigen schwerpunktartig die Entwicklung der Musikautomaten seit der kunsthandwerklichen Fertigung im 17. und 18. Jahrhundert bis hin zu ihrer Hochblüte im Industriezeitalter des ausgehenden 19. Jahrhunderts, und schließlich zum Abgesang in der Zeit der Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanziger Jahre im 20. Jahrhundert.
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