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Gebührender Abschluss

Karlsruhe, 09.08.2019  
Der bekannte Organist Klaus Geitner spielt am 11. August das Abschlusskonzert des diesjährigen Internationalen Orgelsommers. Foto: Karl-Heinz Frank

Der Internationale Orgelsommer endet mit einem Konzert am 11. August

Karlsruhe (pm). Im Rahmen des fünften internationalen Orgelsommerkonzertes an diesem Sonntag, 11. August, um 20.30 Uhr in der Kleinen Kirche und in der evangelischen Stadtkirche interpretiert der international bekannte Organist Klaus Geitner unter anderem Werke von Eckelt, Schneider, Bossi, Willscher und Cooman.

Seit 1983 wirkt Geitner an der Himmelfahrtskirche München-Sendling. 2007 wurde er zum Dekanatskantor für München-Süd berufen, zwei Jahre darauf folgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. 1990 gründete er das Ensemble „Il concerto piccolo“, das sich auf die Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert hat. Rundfunk- und Plattenaufnahmen sowie Konzerte im In- und Ausland ergänzen seine künstlerische Tätigkeit. Geitner ist darüber hinaus zertifizierter Orgelsachverständiger und wurde 2015 vom Landeskirchenrat zum amtlichen Orgelsachverständigen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern ernannt.

Mit einer Entrada von Marco Enrico Bossi beginnt sein Konzertprogramm, „Voluntary g-Moll“ von Thomas Mee Pattison und „Präludium & Fuge g-Moll“ von Johann Schneider folgen. Von Anonimi Toscani erklingt im Anschluss „Toccata & Fuge D-Dur“, gefolgt von „Concerto G-Dur“ des Organisten und Komponisten Christoph Wolfgang Druckenmüller.

An die „Ciacona C-Dur“ von Johann Valentin Eckelt schließt ein zeitgenössisches Werk aus dem Jahre 2017 von Carson Cooman an: „Meditation“, aus „Triology on B-A-C-H“. Aus dem Jahre 2002 stammen die „Chansons für eine Kathedrale“ von Andreas Willscher, über das norwegische Volkslied „Å hvor salig det skal blive“ erklingen Variationen von Bjarne Sløgedal. Zum gebührenden Abschluss des 23. Internationalen Orgelsommers Karlsruhe bringt Geitner „Grand Chœur D-Dur“ von Wallace Arthur Sabin zu Gehör.
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