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Gnadenlose Abrechnung

Karlsruhe, 03.05.2019  
Michl Müller präsentiert am 3. Mai sein aktuelles Programm „Müller ... nicht Shakespeare!“ in der Badnerlandhalle Neureut. Foto: Brecheis

„Dreggsagg“ Michl Müller philosophiert am 3. Mai in der Badnerlandhalle

Von KURIER-Redakteur Christof Bindschädel

Karlsruhe. Die Franken waren ein germanischer Großstamm, die sich im Zweiten und Dritten Jahrhundert nach Christus durch Bündnisse mehrerer Kleinstämme formierte und so den Römern die Stirn bot. Sinngemäß sind die Franken „Die Mutigen“ oder „Die Kühnen“. Insofern kann Michl Müller seine fränkische Herkunft in keinster Weise verleugnen und tut dies auch nicht – im Gegenteil: Der in Bad Kissingen geboren Kabarettist und Musiker ist stolz auf seine „fränggische“ Herkunft und nimmt ganz in der Tradition seiner „mutigen Vorfahren“ auch kein Blatt vor den Mund.

Seit über 20 Jahren bespielt Müller die Bühnen der germanischen Comedy-Landschaft und ist aktuell mit seinem 16. Soloprogramm auf Tour. „Müller … nicht Shakespeare!“ lautet der Titel und Müller ist darin voll in seinem Element. Scharfsinnig und scharfzüngig nimmt der 47 Jahre alte „Dreggsagg“, wie er sich selbst mit Stolz bezeichnet, die Irrungen und Wirrungen aus Gesellschaft und Politik aufs Korn und macht dabei auch vor großen Namen keinen Halt. „Müller … nicht Shakespeare!“ ist eine gnadenlose Abrechnung ohne Tabus, die man – präsentiert vom KURIER – an diesem Freitag, 3. Mai, um 20 Uhr in der Badnerlandhalle (Rubensstraße 21) im Karlsruher Stadtteil Neureut erleben kann.

Müller philosophiert und nimmt die Zuschauer dabei mit auf eine Reise durch den alltäglichen Wahnsinn. Er berichtet von Großstädtern, die aufs Land ziehen, um das Landleben zu genießen und sich dann beschweren, wenn früh morgens um fünf Uhr der Hahn kräht. Er leidet mit Männern, die sonntagabends im TV einen Rosamunde-Pilcher-Film schauen müssen. Er berichtet von seinen Shopping-Erlebnissen im Baumarkt oder in einschlägigen Elektrogroßhandeln und gibt daneben wertvolle Tipps, wie man beispielsweise beim „Wunderbaum“ im Auto die Folie am besten abzieht – natürlich gleich komplett, denn nur so bekommt man die volle Dröhnung. Weitere Infos findet man auch auf der Seite http://www.michl-mueller.de im Internet.
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