Anzeige
Anzeige
Sie sind hier: Home  Bruchsal  Nächstes Ziel heißt Dresden

Nächstes Ziel heißt Dresden

Bruchsal, 06.12.2018  
Am 29. November übergaben Christian Richling (Zweiter von links) sowie seine Mitstreiter Rainer Haßfeld und Matthias Beyer (Fünfter und Sechster von links) den Spendenscheck an Admira Knoll. Foto: Kleber

SEW-Radler überreichen Rekordspende in Höhe von 33 333 Euro an FUoKK

Anzeige
Anzeige

Von KURIER-Mitarbeiter Andreas Kleber

Bad Schönborn-Mingolsheim. Seit mittlerweile 20 Jahren darf sich der Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe (FUoKK) regelmäßig in der Vorweihnachtszeit über einen Spendenscheck der drei SEW-Radler Matthias Beyer, Rainer Haßfeld und Christian Richling freuen. Angefangen hat alles 1999. Seitdem brechen die drei Freunde einmal im Jahr gemeinsam für eine Woche aus dem Arbeitsleben aus und stürzen sich für den guten Zweck in kleinere Abenteuer. Zielorte bislang waren unter anderem Budapest (Ungarn/2000), Oslo (Nor- wegen/2005), Lodz (Polen/2008), Jönköping (Schweden/2009) und Mailand (Italien/2013).

Ziel der 20. Tour, die am 7. Juli unter den Anfeuerungsrufen einer riesigen Fangemeinde bestehend aus Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskollegen und SEW-Führungskräften vor dem Bad Schönborner Rathaus in Mingolsheim gestartet war, war das 685 Kilometer entfernte Bozen in Südtirol. Die erste von fünfeinhalb Etappen führte das Trio zunächst nach Esslingen. Von dort ging es weiter nach Günzburg, Landsberg am Lech, Bad Tölz und Innsbruck. Nach einem Besuch des berühmten „Goldenen Dachl“ brachen die ambitionierten Hobby-Pedaleure schließlich in Richtung Bozen auf. Zuvor galt es den Brennerpass zu bewältigen, der den gut trainierten SEW-Angestellten allerdings keinerlei Probleme bereitete. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Drei aufgrund von zwei Platten zu unfreiwilligen Boxenstopps gezwungen wurden, ging die diesjährige Tour ohne jegliche Zwischenfälle über die Bühne. Lediglich die Heimfahrt mit dem Zug habe das Nervenkostüm der Benefizradler aufgrund eines „katastrophalen Fahrplans“ ein wenig strapaziert.

Insgesamt saßen die drei Freunde jeden Tag rund sechs Stunden im Sattel. „Dabei haben wir immer circa 125 Kilometer zurückgelegt“, verriet Matthias Beyer, der mit 58 Jahren der Senior der Truppe ist. Für ihre Strapazen belohnt wurden der aus Münzesheim stammende Beyer und seine Kollegen Haßfeld (43/Mingolsheim) und Richling (43/Oberhausen) nicht nur durch fantastische Landschaftseindrücke sowie zahlreiche neue Bekanntschaften, sondern auch mit einem neuen Spendenrekord in Höhe von 33 333 Euro. Damit beläuft sich die Gesamtspendensumme der „SEW-Radler“ bislang auf sagenhafte 189 149,22 Euro.

Anlässlich der Spendenübergabe am 29. November in der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe stellten Beyer, Haßfeld und Richling noch einmal klar, dass sie die Touren nicht nur komplett aus eigener Tasche bezahlen, sondern dafür auch einen Teil ihres Jahresurlaubs opfern.

Im kommenden Jahr nimmt das Trio die sächsische Landeshauptstadt Dresden ins Visier. Wann genau die Tour startet, steht noch nicht fest. „Zuvor gilt es noch einige Dinge zu klären“, sagte Richling. „So einfach wie manche sich das vorstellen, ist so eine Planung nicht. Schließlich haben wir nicht nur alle drei Familien, wir müssen auch schauen, dass wir gemeinsam Urlaub bekommen“, ergänzte Haßfeld.

Im Beisein von Klinikum-Geschäftsführer Markus Heming sowie den Medizinern Dr. Joachim Kühr und Dr. Alfred Leipold bedankte sich die FUoKK-Vorsitzende Admira Knoll bei den Benefizradlern: „Wir sind unglaublich dankbar dafür, dass wir solch tolle und verlässliche Partner an unserer Seite haben, die uns seit vielen Jahren vorbildlich unterstützen!“
Mehr Artikel im ePaper Ausgabe Bruchsal lesen

Anzeige