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Pfoten- Insektenkunde

Bruchsal, 06.06.2019  

Wir mögen Insekten und lieben es, ihnen hinterherzujagen, wenn sie uns vor der Nase herumschwirren. Doch wenn das stimmt, was uns von Forschern zu Ohren kam, kräuseln sich uns die Schnurrbarthaare! Die Natur gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht, und in 100 Jahren könnten die nützlichen Insekten ausgestorben sein! Nicht auszumaunzen wie dann unser aller Planet ausehen mag! Ohne unsere geliebten Insekten? Undenkbar! Daher miauen wir hier ein großes Lied auf die Krabbel-, Kriech und Schwirrviecher um uns herum. Teilweise haben sie ja sehr schöne Namen: Wir denken da an den Maikäfer oder den Marienkäfer. Auch der Juni hat seinen eigenen Käfer, der sich wieder auf zu Höhenflügen macht. Und wenn sich die Caterpillar verpuppt – wer weiß was dann als nächstes herumfliegt? Liebe Pfotenfreunde: Ihr kennt die Caterpillar nicht? Seltsamer Name für eine schnöde Raupe, nicht wahr? Es ist das englische Wort für Raupe. Aber englische Insektennamen haben manchmal ihren ganz eigenen Charme, wie wir von unseren befreundeten Miaus aus Jersey übermittelt bekamen. Und sie klingen meist liebevoller als die harten, einfallslosen deutschen Namen für Insekten. Da wird aus dem Maikäfer etwa der Ladybird (wörtlich übersetzt: Damenvogel)

Wollt Ihr nicht auch von einer Bluefly umgeben sein? Das klingt ja toll: Blaue Fliege! Aber nicht doch: Dahinter steckt eine einfache Schmeißfliege! Die ärgern uns ständig, weil sie uns auf der Nase heruntanzen. Genauso nehmen wir Abstand von einem Earwig, dem Ohrwurm, besser miaut Ohrenzwicker. So ein Butterfly (Schmetterling) jedoch weckt in uns den Jagdtrieb. Auch eine Dragonfly können wir problemlos per Stand-Hochsprung mit den Zähnen schnappen. Die Drachenfliege ist nichts anderes als eine Libelle. Während wir aber versuchen, die Mosquito, die Stechmücke, oder die Midge (Mücke) nicht in unsere Nähe zu lassen. Der Bumblebee stört uns beim Mittagsschlaf mit seinem brummenden Flugmotor– also die Hummel. Nein, wir wollen nicht Cricket mit der Cricket spielen – das ist eine Grille. Und der Beetle ist nicht ein Fahrzeug im Tierreich, sondern ein kriechender Käfer.

Gut zu Fuß wären wir gern wie ein Centipede, nämlich ein Hundertfüßler. Noch besser aber wie ein Millipedes, nämlich ein Tausendfüßler. Weithüpfen wollen wir gerne wie ein Grasshopper (Grashüpfer). Beneidenswert finden wir die Beine von Daddy Long-legs (Daddy Langbeine). Das ist eine Art Weberknecht. Die Feuerfliege finden wir großartig. Sie trägt bei Nacht ihr eigenes Licht mit – die Firefly wird auch das Glühwürmchen genannt. Manchmal juckt uns der Flea (Floh) im Pelz oder haben wir einen Tick, also die Tic – Zecke. Wehe, die Slug legt eine Schleimspur aus. Darauf setzen wir lieber nicht unsere Tatzen. Schmackhaft sind diese Nacktschnecken für uns auch nicht. Die Cockroach können wir auch nicht leiden. Diese Kakerlake oder auch Küchenschabe klingt aber spanisch am besten: La Cucaracha. Nimm Dich in Acht vor einer Sawfly (Sägefliege), miauen wir. Sie ist besonders für Rosenliebhaber gefährlich, da die Blattwespe gerne Löcher in die Blätter frißt.

Wollt Ihr wissen, welche englische Tier-Wortschöpfung uns aber das Zwerchfell schmerzen lässt? Da können wir uns kringeln, wenn uns ein heißer Hund über den Weg läuft, eingeklemmt zwischen einem Brötchen – der Hotdog! Miau
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