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Sicherheit im Straßenverkehr

Karlsruhe, 16.08.2019  
Einen der Warn-Aufkleber zum „Toten Winkel“ bringt Fuhrpark-Sachgebietsleiter Dirk Schmidt (Mitte) im Beisein von Bürgermeister Albert Käuflein (rechts) und VBK-Geschäftsführer Alexander Pischon auf einem Müllfahrzeug an. Foto: Stadt Karlsruhe

Lkw und Busse warnen Radfahrer mit Aufklebern vor dem „Toten Winkel“

Karlsruhe (pm/red). Rechtsabbiegende Fahrzeuge verursachen immer wieder folgenschwere Unfälle, bei denen Radfahrer zu Schaden kommen. Karlsruhe beklebt daher gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) 500 Busse, Lkw und Kleintransporter, um Radfahrer und Fußgänger vor dem „Toten Winkel“ zu warnen. Der Aufkleber – ein stilisierter Bus, Lkw oder Kleintransporter sowie ein Radfahrer und der Hinweis „Achtung: Toter Winkel“ – wird künftig gut sichtbar am Heck der Fahrzeuge angebracht.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit VBK-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon und Fuhrpark-Sachgebietsleiter Dirk Schmidt hat sich Bürgermeister Dr. Albert Käuflein zwischenzeitlich über die Aktion zugunsten von mehr Sicherheit im Straßenverkehr informiert. „Fußgänger und Radfahrer sind im Straßenverkehr täglich durch rechtsabbiegende Lkw, Busse und Pkw gefährdet. Hier setzen wir an“, erklärte Käuflein. Der Warn-Aufkleber auf größeren Fahrzeugen soll Radler und Fahrzeuglenker unmittelbar auf die Gefahr des „Toten Winkels“ aufmerksam machen – auf den Bereich also, in den Fahrzeuglenker trotz Rück- und Seitenspiegels nur einen eingeschränkten Einblick haben. Damit verbunden sei die Hoffnung, so Käuflein, dass künftig weniger Unfälle im „Toten Winkel“ passieren.

Vor allem beim Rechtsabbiegen von Pkw, Lkw und Bussen werden schwächere Verkehrsteilnehmer übersehen und bei Unfällen immer wieder schwer verletzt – oft mit tödlichen Folgen. „Schulterblick nicht vergessen“ lautet daher das Motto: Er schützt an Kreuzungen Rad- und Autofahrer vor Zusammenstößen. Mit den Aufklebern beteiligt sich die Stadt an einer landesweiten Aktion. Der auffallende Aufkleber wurde von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) gemeinsam mit der Landesverkehrswacht (LVW BW) entwickelt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg fördert die Maßnahme.

Nicht nur der kommunale Fuhrpark soll künftig mit „Achtung: Toter Winkel“ fahren. Auch andere Lkw, Busse oder Kleintransporter können mit einem Aufkleber dazu beitragen, dass die Sicherheit im Straßenverkehr innerhalb Karlsruhes erhöht wird. Denn das Verkehrsministerium hat die Herstellung weiterer Aufkleber bereits zugesagt. Interessierte können sich unter Angabe ihrer Kontaktdaten beim Stadtplanungsamt per E-Mail an bereich.v@stpla.karlsruhe.de melden.

Weitere Informationen zum „Toten Winkel-Aufkleber“ gibt es auch auf den Seiten http://www.agfk-bw.de/toter-winkel sowie http://www.kvv.de im Internet.
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