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Spatenstich für die neue Zentrale

Ettlingen, 29.06.2018  
Im Beisein von Christine Neumann-Martin (Dritte von links), OB Johannes Arnold (Vierter von links), Landrat Christoph Schnaudigel (Vierter von rechts) und Barbara Saebel (Dritte von rechts) erfolgte am 21. Juni der Spatenstich für die neue AfB-Zentrale. Foto: pr

Das gemeinnützige IT-Unternehmen AfB bekennt sich zum Standort Ettlingen

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Ettlingen (pm). Am 21. Juni erfolgte der Spatenstich zur neuen Zentrale des gemeinnützigen IT-Unternehmens AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) in der Ettlinger Carl-Metz-Straße. Hier entsteht bis Juni 2019 der Neubau, der in dem Inklusionsunternehmen Platz für rund 50 weitere Arbeitsplätze schafft. Gemeinsam mit Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold, den Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin und Barbara Saebel sowie den Investoren der oeko2 GmbH und den begleitenden Architekten, läutete AfB-Gründer Paul Cvilak den Baubeginn ein.

„Mit diesem Neubau bekennen wir uns als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen für viele weitere Jahre zum Standort Ettlingen“, so Cvilak beim Spatenstich. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir hier in der Region weiter wachsen und unseren Mitarbeitern bald ein neues, modernes und ökologisches Arbeitsumfeld bieten können.“ „Die AfB lebt Inklusion, dafür mein Dank. Ich freue mich über die neuen Arbeitsplätze im Landkreis, die noch dazu in einem Unternehmen entstehen, das dazu beiträgt, natürliche Ressourcen zu schonen“, sagte Schnaudigel. „Der AfB gelingt es, das Wort ‚Integration‘ mit Inhalten zu füllen – sie nimmt damit eine Vorbildrolle ein. Die Stadt Ettlingen ist dankbar, dass sie mit der AfB einen kompetenten und zuverlässigen Partner für Inklusion und Nachhaltigkeit in der Stadt hat und dass die AfB sich mit ihrem Neubau zum Standort Ettlingen bekennt und uns auch in Zukunft treu bleiben wird“, erklärte Arnold.

Die AfB hat sich auf sichere Datenvernichtung und IT-Remarketing spezialisiert und beschäftigt europaweit 320 Mitarbeiter, davon etwa 45 Prozent mit einer Behinderung. Allein am Standort Ettlingen arbeiten circa 110 Mitarbeiter. Durch das Wachstum der AfB in den vergangenen Jahren kommt die Ettlinger Niederlassung, der die zentrale Verwaltung des Unternehmens angeschlossen ist, räumlich an ihre Grenzen. Das neue Gebäude wird über etwa 5 400 Quadratmeter Fläche für Büros, Besprechungsräume, Lager sowie die Produktion mit Datenlöschung und Wiederaufbereitung verfügen.

Die oeko2 GmbH übernimmt die Baufinanzierung und den Betrieb. Gebäudetechnisch und ökologisch wird der Bau auf dem neuesten Stand sein. So ist beispielsweise ein Solarkraftwerk sowie die Kühlung durch Brunnenwasser angedacht. Insgesamt unterschreitet das von Dieter Keck (Atelier 77) und dem freien Architekten André Göhring geplante Gebäude den vorgegebenen Mindestwert der Energieeinsparverordnung sogar um 25 Prozent.

„Unsere Partnerschaft mit der AfB funktioniert auch am aktuellen Standort ausgesprochen gut“, so Stefan Weber, Geschäftsführer der oeko2 GmbH. „Wir freuen uns, mit dem Neubau ökologisch und – durch das Inklusionskonzept der AfB – auch sozial nachhaltig wirken zu können.“
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