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Wegner übernimmt

Karlsruhe, 15.11.2019  
Kult-Trainer Ulli Wegner (links) wird GBU-Weltmeister Vincent Feigenbutz (Zweiter von rechts) – sehr zur Freude von Manager Rainer Gottwald (rechts) – bei dessen beiden Kämpfen im nächsten Jahr in den USA betreuen. Unterstützt wird Wegner von Jopo Pötschger. Foto: pr

Kult-Trainer betreut Weltmeister Feigenbutz bei dessen Fights in den USA

Von KURIER-Redakteur Christof Bindschädel

Karlsruhe. Vincent Feigenbutz wird 2020 zwei Fights in den USA bestreiten. Am Samstag, 15. Februar, steigt der Weltmeister im Supermittelgewicht der Global Boxing Union (GBU) zunächst als Co-Hauptkämpfer in den Ring, wenn IBF-Champion Caleb Plant seinen Titel gegen den Mexikaner Alfredo Angulo verteidigt. Am Samstag, 16. Mai, steigt dann das Duell zwischen Feigenbutz und Plant, bei dem der „Iron Junior“ dem ungeschlagenen Plant dessen Gürtel der International Boxing Federation (IBF) abnehmen will.

Für die beiden Fights in Übersee hat sich der Karlsruher K.o.-König hochkarätige Unterstützung gesichert: Kult-Trainer Ulli Wegner wird Feigenbutz betreuen. „Das ist der absolute Wahnsinn. Wir sind stolz und glücklich, dass wir Ulli Wegner für uns gewinnen konnten. Das wird Vincent noch stärker machen“, erklärt Feigenbutz-Manager Rainer Gottwald. „Ulli Wegner ist einer der besten und erfolgreichsten Trainer überhaupt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dieser Ikone“, ergänzt Feigenbutz; der 24 Jahre alte Badener hat 31 seiner 33 Profikämpfe gewonnen, 28 davon vorzeitig.

Unterstützt wird Wegner von Jopo Pötschger, in dessen Gym in Tirol der GBU-Weltmeister im Januar auch mehrere Tage trainieren wird. Zuvor ist kurz nach dem Jahreswechsel ein Trainingslager in Slowenien geplant, Anfang Februar wird der Tross um Feigenbutz, Manager Gottwald und Coach Wegner in die USA fliegen. Anfang Dezember wird der 77 Jahre alte Wegner, der kürzlich für sein Lebenswerk geehrt wurde und der in seiner langen Karriere bereits Arthur Abraham, Sven Ottke, Marco Huck sowie Markus Beyer zu Champions gemacht hat, nach Karlsruhe kommen, um für seinen neuen Schützling den kompletten Trainingsplan zu erstellen.

Wegner, der stets im Max-Schmeling-Gym am Berliner Olympiastadion gearbeitet hat, hatte bereits im Frühjahr 2016 sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Feigenbutz bekundet, dies scheiterte jedoch an der Distanz – Feigenbutz wollte schlichtweg nicht in die Hauptstadt umziehen.
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