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Wohnortnah und kostenfrei

Hardt, 12.04.2019  
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel schaute gemeinsam mit Wiebke Steinbach (Zweite von links), Heike Hafner (Mitte), Petra Becker (Zweite von rechts) und der Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz bei der feierlichen Eröffnung des Pflegestützpunktes zufrieden in die Kamera. Foto: pr

Pflegestützpunkt im Rathaus Stutensee wurde am 5. April eingeweiht

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Stutensee (pm). Bei einer immer älter werdenden Gesellschaft gewinnt das Thema „Pflege und Betreuung“ immer mehr an Bedeutung. Das hat der Kreistag des Landkreises Karlsruhe frühzeitig erkannt und bereits 2009 das Ziel formuliert, fünf Pflegestützpunkte in kommunaler Trägerschaft als neutrale Anlaufstelle rund um das Thema „Pflege“ für die Bevölkerung anzubieten. In diesem Bestreben befindet sich der Landkreis auf der Zielgerade: Am 5. April wurde der vierte Pflegestützpunkt im Rathaus Stutensee eingeweiht.

„Wir waren der erste Landkreis mit drei Stützpunkten und werden der erste mit fünf Stützpunkten sein“, betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Er dankte den Kranken- und Pflegekassen sowie dem Landkreistag Baden-Württemberg für die gemeinsamen Bemühungen, dieses neutrale, umfassende, wohnortnahe und auch kostenfreie Beratungsangebot einzurichten. Durch die Kenntnisse der Angebote vor Ort könnten die Mitarbeiterinnen passende Unterstützung anbieten und umfassend zu verschiedenen Themen informieren. „Die Eröffnung des Pflegestützpunkts Stutensee ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Bürger unserer Stadt, mit dem wir uns aktiv den veränderten Herausforderungen des demografischen Wandels stellen“, erklärte Oberbürgermeisterin Petra Becker.

Dr. Angela Postel, Referatsleiterin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, wies auf das Engagement des Landes zur Unterstützung der Kommunen hin. „Baden-Württemberg hat sich erfolgreich für das kommunale Initiativrecht zur Errichtung von Pflegestützpunkten auf Bundesebene stark gemacht und dieses anschließend im Landesrecht verankert. Ich freue mich, dass der Landkreis Karlsruhe als einer der ersten Kreise von dieser neu geschaffenen Möglichkeit Gebrauch gemacht hat“, so Postel. „Durch das Pflegestärkungsgesetz II wurden hervorragende Voraussetzungen geschaffen, um die Lebensqualität von Pflegebedürftigen entscheidend zu verbessern. Diese positive Entwicklung bringt einen intensiveren Beratungsbedarf mit sich. Wir setzen uns dafür ein, dass die Menschen vor Ort kompetent und individuell in Sachen Pflege beraten werden“, erläuterte AOK-Geschäftsführer Harald Röcker.

Der Pflegestützpunkt ist im Rathaus Blankenloch in Zimmer 008 untergebracht. Dort stehen die Mitarbeiterinnen Wiebke Steinbach und Heike Hafner persönlich sowie telefonisch unter der Nummer (07 21) 93 67 16 80 zu festen Sprechzeiten zur Verfügung. Diese sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie zusätzlich dienstags von 13.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.
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