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Zapfenstreich und „Jubelsieger“

Bretten, 26.06.2019  
Auch in diesem Jahr führt das Programm des Peter-und-Paul-Fests ins spätmittelalterliche Treiben der Zeit um 1504. Archiv-Foto: Beck

Vom 28. Juni bis 1. Juli feiert Bretten sein Peter-und-Paul-Fest

Bretten (rb). Ja, es gibt auch ein Leben vor und ein Leben nach Peter-und-Paul, doch im Moment scheint in der Stadt alles wie gelähmt: „Die Ruhe vor dem Sturm“. Das täuscht natürlich, denn im Hintergrund wird seit Monaten eifrig vorbereitet und längst wurde von den vielen Helfern und Machern zum Endspurt geblasen. In Bretten wo das große historische Straßenfest vier Tage lang, vom Freitag, 28. Juni, bis Montag, 1. Juli, wieder tausende Menschen in die Altstadtgasen locken wird, ist man wie jedes Jahr bestens gerüstet.

Zwar bezieht sich das Peter-und-Paul-Fest stehst auf das historische Geschehen im Jahre 1504, als es den Bewohnern und der Besatzung der kurpfälzischen Amtsstadt gelang durch einen kühnen Ausfall die Belagerung durch die Truppen des Herzogs Ulrich von Württemberg zu beenden, aber das Fest selbst ist einem ständigen Wandel unterworfen und wartet auch in diesem Jahr wieder mit Neuerungen auf. Natürlich ist bei allem Bemühen um mittelalterliche Authentizität das Fest nicht nur Mittelalter, sondern trifft von jeher auch auf die Neuzeit, etwa in Form des Vergnügungsparks auf dem Sporgassenareal. Bürgerwehren und Schützenabteilungen stehen für die Zeit, als das Peter-und-Paul-Fest als Schützenfest im Veranstaltungskalender seinen festen Platz fand.

Die Aufführung des Großen Zapfenstreichs, eine Säule im traditionellen Festprogramm, wird am Samstag um 21.30 Uhr erstmals am Simmelturm stattfinden.

Neu ist in diesem Jahr auch die Kür der „Jubelsieger“. Gesucht wird die authentischste Gruppe mit dem überzeugendsten Auftritt beim Festzug. Am Sonntag werden alle Gruppen am Marktplatz nach zwei Kriterien für ihren Auftritt beurteilt: der Lautstärke des Beifalls des Publikums und der Bewertung durch eine Jury.

Letztmals findet in diesem Jahr am Montag der „Schwartenmagen-Umzug“ statt, ein kurioser, aber geschätzter Brauch den es so seit 1953 nur in Bretten gab.

Ausführliche Informationen über das viertägige Festprogramm findet man in der 64 Seiten starken Festbeilage von KURIER und BNN.
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